Fachärztin bzw. Facharzt oder Ärztin bzw. Arzt im Sozialpsychiatrischen Dienst

Bezirksamt Harburg, Dezernat Soziales, Jugend und Gesundheit

  • Job-ID: J000040366
  • Startdatum: schnellstmöglich
  • Art der Anstellung: Vollzeit/Teilzeit
    (unbefristet)
  • Bezahlung: EGr. Ä1/Ä2 TV-L
  • Bewerbungsfrist: 25.03.2026
  • Anzahl der Stellen: 2

Wir über uns

Bringen Sie Farbe in Ihren Berufsweg mit unseren Jobs so bunt wie das Leben! Unsere Bezirksämter sind vielfältig - genau wie die Menschen hier. Als erste Anlaufstelle gestalten wir das Miteinander jeden Tag neu: nah an den Menschen und offen für Ideen. Bei uns trifft Verantwortung auf Vielfalt, Verwaltung auf Innovation. Gestalten auch Sie das Leben im Bezirk!

Sie sind Fachärztin bzw. Facharzt für Psychiatrie oder Ärztin bzw. Arzt mit Psychiatrieerfahrung? Sie haben keine Lust mehr auf Nacht- und Wochenenddienste und wünschen sich eine Stelle, die mit planbaren Arbeitszeiten die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben/Familie ermöglicht? Dann haben wir ein attraktives Angebot für Sie.

Das Fachamt Gesundheit des Bezirksamtes Harburg nimmt als Teil des Öffentlichen Gesundheitsdienstes zahlreiche Aufgaben zur Förderung der Gesundheit des Einzelnen und der Bevölkerung wahr. Der Sozialpsychiatrische Dienst (SpD) gehört zur Abteilung Gutachten und Gesundheitshilfen. Hier arbeitet ein multiprofessionelles Team aus Ärztinnen und Ärzten, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen und anderen Berufsgruppen. 

Ihre Mitarbeit im regionalen Katastrophenschutzdienst des Bezirksamtes ist erwünscht.

Hier sind weitere Informationen über uns als Arbeitgeberin Freie und Hansestadt Hamburg und zur Beschäftigung als Ärztin oder Arzt im öffentlichen Gesundheitsdienst.

Ihre Aufgaben

  • Untersuchung und Beratung psychisch erkrankter Personen und von Personen, die in ihrer seelischen Gesundheit beeinträchtigt sind, auch im Rahmen von Hausbesuchen (teilweise sind Wohneinheiten nicht barrierefrei erreichbar)
  • Betreuung von Klientinnen und Klienten in allen Phasen der Erkrankung, insbesondere vor und nach einer stationären Behandlung
  • Durchführung von Begutachtungen und Stellung psychiatrischer Diagnosen sowie Aufzeigen von Behandlungsmöglichkeiten
  • enge Kooperation mit Gerichten, Betreuenden, niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, der Polizei, Krankenhäusern, Pflegediensten und anderen Einrichtungen
  • Durchführung von Kriseninterventionen und erforderlichenfalls Veranlassung von Unterbringungen nach dem HmbPsychKG

 

Sie sind nicht sicher, ob die ausgeschriebene Stelle zu Ihnen passt? Nehmen Sie für ein informatives Telefonat oder eine Hospitation gerne Kontakt während des Bewerbungszeitraums zu der unten angegebenen Ansprechperson des Fachbereichs auf. Wir freuen uns, Sie kennen zu lernen!

Ihr Profil

Erforderlich
  • Fachärztin oder Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie oder
  • Fachärztin oder Facharzt für Neurologie oder Allgemeinmedizin mit klinischer Erfahrung in der Psychiatrie oder
  • Fachärztin oder Facharzt für Öffentliches Gesundheitswesen mit Weiterbildung / Erfahrung in der Psychiatrie oder
  • Ärztin oder Arzt mit mindestens einem Jahr klinischer Erfahrung in der Psychiatrie

Vorteilhaft
  • Erfahrungen in der Krisenintervention, ausgeprägtes Konfliktverhalten und Urteilsvermögen
  • Freude an Netzwerkarbeit und Kooperation mit unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren im Gemeinwesen bzw. Stadtteil
  • Kenntnisse der einschlägigen Rechtsnormen (HmbPsychKG, HmbGDG, SGB) und der zugehörigen Verordnungen und Richtlinien
  • interkulturelle Kompetenz, Empathie und Teamfähigkeit
  • sichere Anwendung der deutschen Sprache, idealerweise Fremdsprachenkenntnisse

Unser Angebot

  • zwei Stellen (1,8 VZÄ), unbefristet, schnellstmöglich zu besetzen
  • als Fachärztin bzw. Facharzt werden Sie in Ä2 und als Ärztin bzw. Arzt (ohne Facharztbezeichnung) in Ä1 TV-L eingruppiert (Entgelttabelle), weitere Informationen auf www.karriere.hamburg 
  • Tarifbeschäftigte Fachärztinnen bzw. Fachärzte/Ärztinnen bzw. Ärzte unterfallen dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) und sind nach der Entgeltordnung (EGO) zum TV-L, Teil II, Abschnitt II, Unterabschnitt 2.2 eingruppiert. Hinsichtlich der Bezahlung bieten wir Ihnen für die Dauer der Ausübung der hier ausgeschriebenen Tätigkeit den Abschluss eines Sonderarbeitsvertrags an. In dem Sonderarbeitsvertrag wird die von der Eingruppierung abweichende Bezahlung in Anlehnung an Entgeltgruppe Ä1/Ä2 der Sonderregelungen für Ärztinnen bzw. Ärzte an Universitätskliniken (§ 41 Nr. 7 TV-L) geregelt. Es erfolgt dabei eine Umrechnung der Beträge auf die für Sie geltende regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit von 39 Wochenstunden. Eine Anhebung der wöchentlichen Arbeitszeit auf bis zu 42 Stunden ist im begründeten Einzelfall möglich und kann im gegenseitigen Einvernehmen einzelvertraglich vereinbart werden. Bei Abschluss eines Sonderarbeitsvertrags entfällt die gemäß § 20 TV-L regulär zustehende Jahressonderzahlung. Ihre individuelle Eingruppierung/Bezahlung richtet sich nach den von Ihnen persönlich erfüllten Voraussetzungen.  
  • flexible und familienfreundliche Arbeitszeitmodelle
  • 30 Tage Urlaub pro Jahr bei einer 5-Tage-Woche
  • vermögenswirksame Leistungen und betriebliche Altersvorsorge
  • betriebliche Gesundheitsförderung und Möglichkeit zum Erwerb des EGYM Wellpass (Firmenfitness)
  • Möglichkeit der Hospitation, um Aufgaben und Team unverbindlich kennenzulernen

 

Alle weiteren Benefits der Arbeitgeberin der Freien und Hansestadt Hamburg finden Sie hier.

Zur Erläuterung der Entgeltmöglichkeiten nehmen Sie gern Kontakt zu den in der Ausschreibung genannten Ansprechpersonen auf.

Wir schätzen Vielfalt und begrüßen deshalb Bewerbungen aller Menschen, unabhängig von Geschlecht und geschlechtlicher Identität, ethnischer Herkunft und Nationalität, Alter, Religion und Weltanschauung, Behinderung, sexueller Orientierung und Identität oder sozialer Herkunft.

Ihre Bewerbung

Wir bitten um Zusendung folgender Dokumente: 

  • tabellarischer Lebenslauf,
  • Nachweise der geforderten Qualifikation,
  • aktuelle Beurteilung bzw. aktuelles Zeugnis (nicht älter als drei Jahre),
  • für die Berücksichtigung einer Schwerbehinderung bzw. Gleichstellung im Auswahlverfahren einen Nachweis,
  • Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in die Personalakte unter Angabe der personalaktenführenden Stelle (nur bei Beschäftigten des öffentlichen Dienstes). 

Wir freuen uns insbesondere über Bewerbungen von Männern. Da sie unterrepräsentiert sind, werden sie bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt. 

Vor Beginn der Tätigkeit benötigen wir einen Nachweis darüber, dass die Anforderungen des Masernschutzgesetzes erfüllt sind (Impfung, Immunität oder Kontraindikation).