Bewährungs- und Gerichtshelfer:in (Konzentrierte Führungsaufsicht)

Bezirksamt Eimsbüttel, Dezernat Soziales, Jugend und Gesundheit

  • Job-ID: J000041538
  • Startdatum: schnellstmöglich
  • Art der Anstellung: Vollzeit/Teilzeit
    (unbefristet)
  • Bezahlung: EGr. S15 TV-L
  • Bewerbungsfrist: 24.05.2026
  • Anzahl der Stellen: 2

Wir über uns

Unsere Bezirksämter sind vielfältig - genau wie die Menschen hier. Als erste Anlaufstelle gestalten wir das Miteinander jeden Tag neu: nah an den Menschen und offen für Ideen. Bei uns trifft Verantwortung auf Vielfalt, Verwaltung auf Innovation. Gestalten auch Sie das Leben im Bezirk!

In Hamburg obliegt die Bewährungs- und Gerichtshilfe dem Fachamt Straffälligen- und Gerichtshilfe. Dieses ist organisatorisch dem Bezirksamt Eimsbüttel zugeordnet. Das Fachamt unterhält zur Aufgabenwahrnehmung diverse Dienstsitze im Stadtgebiet.

Sie sind als Bewährungs- und Gerichtshelferin in der Erwachsenenbewährungshilfe beschäftigt mit aktuellem Einsatz in der Konzentrierten Führungsaufsicht (KFA). Sie betreuen in der KFA aus der Strafhaft entlassene erwachsene Gewalt- und Sexualstraftäter:innen, sowie Klient:innen, die Straftaten aus dem extremistischen Spektrum begangen haben. Die Klientel steht unter Führungsaufsicht und entspricht überwiegend der Zielgruppe des T.O.P.-Konzepts (Täterorientierte Prävention). Ziel ist es, die Klientel darin zu unterstützen, künftig ein straftatenfreies Leben zu führen. Der Dienstsitz ist in Altona.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Arbeitgeberin Freie und Hansestadt Hamburg.

Ihre Aufgaben

  • Entwicklung von Perspektiven und Initiierung geeigneter Maßnahmen für ein straffreies Leben gemeinsam mit der Klientel
  • intensive Kontrolle von gerichtlichen Weisungen
  • sorgfältige Dokumentation und Fallbearbeitung in einem IT-Fachverfahren
  • enge Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern (Führungsaufsichtsstelle, Gerichte, JVA, forensische Ambulanzen u.a.).

Ihr Profil

Erforderlich
  • Hochschulabschluss (Bachelor oder gleichwertig) als Sozialarbeiter:in oder Sozialpädagog:in mit staatlicher Anerkennung

Vorteilhaft
  • Erfahrungen in der Arbeit mit einer heterogenen Klientel im Bereich der stationären oder ambulanten Straffälligenhilfe
  • Fähigkeit zur Entwicklung individuell passgenauer Unterstützungsangebote und Erfahrung in der Hilfeplanung, welche Sie auch gerne in Fallbesprechungen und Supervision reflektieren
  • Sicherheit in der schriftlichen und mündlichen Darstellung von Sachverhalten
  • Rechtssicherheit im Hilfesystem und den einschlägigen rechtlichen Grundlagen (StGB, SGB VIII, X, XII)
  • Gesprächsführungskompetenz, Belastbarkeit und Konfliktfähigkeit

Unser Angebot

  • zwei Stellen, unbefristet, schnellstmöglich zu besetzen
  • Bezahlung nach Entgeltgruppe S15 TV-L (Entgelttabelle), weitere Informationen dazu auf karriere.hamburg
  • ein gesellschaftlich relevanter und verantwortungsvoller Arbeitsbereich
  • gute Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, externe Fachberatung und Supervision
  • eine zentral in Altona gelegene Dienststelle mit sehr guter Anbindung an den ÖPNV und die Arbeit in einem kleinen Team
  • 30 Tage Urlaub bei einer 5-Tage-Woche, betriebliche Gesundheitsförderung, Teilnahme an Sportevents, Betriebsausflügen oder dem Stadtradeln und weitere Vorteile und Benefits der Arbeitgeberin Freie und Hansestadt Hamburg

 

Wir schätzen Vielfalt und begrüßen deshalb Bewerbungen aller Menschen, unabhängig von Geschlecht und geschlechtlicher Identität, ethnischer Herkunft und Nationalität, Alter, Religion und Weltanschauung, Behinderung, sexueller Orientierung und Identität oder sozialer Herkunft.

Bitte nutzen Sie die Möglichkeit, sich vor Ablauf der Bewerbungsfrist über die Tätigkeit zu informieren. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

Ihre Bewerbung

Bitte übersenden Sie uns folgende Dokumente:

  • Motivationsschreiben,
  • tabellarischer Lebenslauf,
  • Nachweise der geforderten Qualifikation,
  • aktuelle Beurteilung bzw. aktuelles Zeugnis,
  • für die Berücksichtigung einer Schwerbehinderung bzw. Gleichstellung im Auswahlverfahren einen Nachweis,
  • Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in Ihre Personalakte unter Angabe einer E-Mailadresse der personalaktenführenden Stelle (nur bei Beschäftigten des öffentlichen Dienstes)

Wir freuen uns insbesondere über Bewerbungen von Männern. Da sie unterrepräsentiert sind, werden sie bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.